Am Sonntag, den 29. Juni 2025, wurde Diakon Peter Schneider im Hohen Dom von Augsburg zum Priester geweiht. Eine Woche später hielt er in seiner Heimatpfarrei seinen Primiz-Gottesdienst. Den derzeitigen priesterlichen Dienst verrichtet er als Neupriester in der Pfarrei St. Ulrich und Afra, zu der das Caritas-Seniorenzentrum St. Verena gehört. Aufgrund unserer guten nachbarschaftlichen Beziehungen haben wir den Neupriester zu uns eingeladen, damit er auch für unsere Bewohner*innen einen Gottesdienst hält. Am vergangenen Dienstag war er nun bei uns, wir feierten zusammen mit unserem hausgeistlichen Pfarrer Hermann Fink einen sehr schönen Gottesdienst, an dessen Ende der Primiziant auch allen Bewohner*innen den Primizsegen spendete.
Der Primizsegen ist ein ganz besonderer Segen, der nur innerhalb eines Jahres nach der Priesterweihe gespendet wird. Er symbolisiert den ersten Segen, den ein Neupriester spendet und die erste Messe, die er feiert. Diese Einmaligkeit und Verbundenheit mit dem neuen Amt machen den Primizsegen zu etwas Außerordentlichem und kostbar Wertvollem. Die Spende des Primizsegens erfolgt auf eine spezielle Art und Weise, nämlich durch Handauflegung und Anrufung der Heiligen, was ihn von anderen Segenformen abhebt. In der katholischen Kirche wird dem Primizsegen eine hohe Bedeutung zugemessen, da er mit besonderen Gnaden verbunden ist.
Der Primizsegen wird von vielen als rührend und berührend empfunden, da er eine tiefe spirituelle Bedeutung hat. Der Segen des Neupriesters wird daher als etwas Großes wahrgenommen, das man unbedingt erleben sollte.
Fotos: © CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH